Münchner Friedhöfe

Geschichte der Münchner Friedhöfe

  Der Alte Peter
  Mit der Einrichtung der Zweiten Pfarrei der Frauenkirche wurde auch dem Heiliggeistspital das Pfarrecht un d somit das Begräbnisrecht verliehen
Jedes Kloster und Spital hatte eine Begräbnisstätte
1416 Die jüdische Gemeinde bekommt einen eigenen Bestattungsort (Maßmannberg)
1480 Für die Pfarreien St. Peter und Unser Lieben Frau werden neue Begräbnisstätten errichtet
Okt. 1480 Papst Sixtus IV. erklärt die Neue Begräbnisstätte Unser Lieben Frau zum einzigen Begräbnisort für Seuchentote
1480 Seuchenopfer dürfen nicht mehr auf den alten Pfarrfriedhöfen bestattet werden (Bulle von 1480 auf Betreiben von Herzog Albrecht IV.)
1485 Die beiden Begräbniskirchen entstehen
12.04.1563 Einweihung des Südfriedhofes vor den Toren der Stadt
1774 Friedhof des Elisabethinnenkloster (vor dem Sendlinger Tor - Krankenhaus)
1816 Neuer jüdischer Friedhof vor dem Sendlinger Tor an der Thalkirchner Straße
1905 Beginn der Bauarbeiten am Waldfriedhof durch den Architekten Hansd Grässel.
1907 Der Alte Teil des Waldfriedhofes mit 35.000 Gräbern wird fertiggestellt
1955 Auf dem Waldfriedhof wird das erste islamische Gräberfeld Deutschlands erstellt.
1963 Der Gartenarchitekt Hans Römer erstellt den Neuen Teil des Waldfriedhofs mit 24.000 Gräbern